Missglückter Start ins Playoff-Viertelfinale - Pinguins verlieren Spiel eins 2:5 (0:2; 1:2; 1:1)
25.03.2026 - 23:22 von Rainer
Den Fischtown Pinguins gelang zum Start ins Viertelfinale keine Überraschung. Mit einer kurzen Bank – Jan Urbas, Miha Verlic, Bennet Roßmy, Max Görtz und Justin Büsing fehlten – war das Team von Alexander Sulzer über weite Strecken der Partie gegen die Adler Mannheim sichtbar unterlegen.
Der Tabellenzweite der Hauptrunde bestimmte von Beginn an den Takt und schon in der dritten Spielminute zappelte es im Netz der Bremerhavener. Bei angezeigter Strafe gegen Nicholas Jensen stocherte Marc Michaelis die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Die erste Gelegenheit, in Überzahl zum Erfolg zu kommen, ließen die Pinguins erfolglos verstreichen (7.).
Wenig später zog es auch Kristian Reichel in die Kühlbox, doch wieder konnten die Norddeutschen kein Kapital aus dem Vorteil schlagen. Von der Strafbank kommend, hatte der Mannheimer Angreifer im Break sogar die Chance, den Vorsprung auszubauen. Doch da machte ihm Kristers Gudlevskis einen Strich durch die Rechnung. Die Hausherren blieben aber dran und Akito Hirose fälschte einen Schuss von John Gilmour unglücklich mit der Kufe zum 0:2 ab (15.). Dann machte es Nino Kinder vorzüglich, als er sich zweier Mannheimer entledigte, mit seinem Abschluss jedoch an Maximilian Franzreb scheiterte (17.).
Im Mittelabschnitt starteten die Pinguins besser ins Geschehen und hatten durch C. J. Smith eine gute Möglichkeit. Da Kris Bennett bei seiner Abwehraktion regelwidrig vorging, kamen die Frackträger in den Genuss des nächsten Überzahlspiels (24.). Dieses Mal auch von Erfolg gekrönt, als Phillip Bruggisser das Spielgerät zum 1:2 in den rechten Knick leckte (25.). Eine Hinausstellung gegen Nino Kinder verpuffte wirkungslos. Die Referees Ghislain Hebert und Zsombor Pálkövi griffen den Bremerhavenern etwas unter die Arme. Zach Solow und Rayan Bettahar mussten beide in die Kühlbox, obwohl dem Mannheimer keinerlei Regelverfehlung vorzuwerfen war (28.). Allerdings luden die Pinguins ihren Gegner immer wieder zu Turnover ein. Nicolas Mattinen nutzte einen zum 1:3, als dieser Kristers Gudlevskis den Puck in die Kiste murmelte (29.). Es folgte eine mehr als kleinliche Strafe gegen Lukas Kälble, aber die Hilfestellung der Zebras blieb von den Bremerhavenern ungenutzt (32.). Eine gute Gelegenheit hatte Colt Conrad aus halbrechter Position, doch Maximilian Franzreb ließ auch diesmal nichts anbrennen. Weil die Bremerhavener die Mannheimer abermals zum zwei auf eins einluden, erhöhte Luke Esposito auf 1:4 (34.). In der Schlussphase des zweiten Drittels spielten die Pinguine eine starke Sequenz, zu einem Treffer reichte es aber nicht (40.).
Der letzte Durchgang begann mit einem Break von Marc Michaelis, welches von Kristers Gudlevskis jedoch abgelöscht wurde (41.). Dafür nagelte Ross Mauermann die Scheibe an den linken Pfosten (47.). Kurz darauf durfte Zach Solow allein aufs Bremerhavener Tor zusteuern, scheiterte aber am lettischen Keeper (49.). Spätestens als Yannick Proske mutterseelenallein im Slot auf 1:5 erhöhen durfte, war die Messe gelesen (50.). Daran änderte auch die umgehende Antwort von Rayan Bettahar nichts, der die Scheibe wuchtig zum 2:5 in die Maschen jagte (51.). Akito Hirose (52.) und Nicolas Mattinen (57.) fanden mit ihren Versuchen keinen Durchlass bei den Torhütern. Dafür wurde es ruppiger und beide Mannschaften sammelten noch Gutschriften auf ihren Sünderkonten. Zunächst konnten sich C. J. Smith und Marc Michaelis nicht einigen, ernteten deshalb beide eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Wenig später hingen sich diverse Protagonisten wieder in den Haaren. Nun waren Andy Miele, Fabian Herrmann und Colt Conrad dabei und die Mannheimer kassierten für Brendan O´Donnell, Kris Bennett und Zach Solow Bonuspunkte in der Sünderkartei. Die Verteilung der Strafen lassen vermuten, dass die Referees zur Hilfe einen Würfelbecher entscheiden ließen (58.). Das Techtelmechtel zwischen Alex Friesen und Luke Esposito nahm schon keiner mehr ernst. Ebenso den wegen Torwartbehinderung aberkannten Treffer der Adler (59.).
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