| Rainis Blickwinkel |
| Bremerhaven verliert gegen Köln 2:4 (0:1; 1:1; 1:2) – Janne Juvonen macht den Hexer |
| 17.01.2026 - 03:11 |
Viertes Duell gegen die Kölner Haie – die vierte Niederlage. Trotz eines sehr guten Auftritts der Fischtown Pinguins hatte am Ende nur der Tabellenführer einen Grund zum Feiern. Den größten Anteil am 13. Sieg in Folge hatte dabei zweifelsfrei Torhüter Janne Juvonen, der die Scheiben wie ein Magnet anzog. Bei der doppelten Anzahl von Torschüssen mangelte es den Bremerhavenern aber auch an Effizienz.
Das Team von Alexander Sulzer kam gut aus der Kabine. Es dauerte allerdings bis zur sechsten Spielminute, ehe Rayan Bettahar aus der Distanz abzog, jedoch das Ziel verfehlte. Just. Als sich die Gäste etwas freigeschwommen hatten, wanderte Parker Tuomie auf die Strafbank. Das folgende Überzahlspiel der Pinguins war nicht ungefährlich, blieb aber torlos. Ungeachtet dessen feuerte Alex Friesen einen Rebound über die Kiste (11.). Eine Minute später deutete sich an, was den Bremerhavenern noch bevorstand. Kölns Keeper Janne Juvonen parierte nacheinander gegen Jan Urbas und Ziga Jeglic (12.). Auch eine weitere Hinausstellung gegen die Domstädter blieb ohne Folgen, da Janne Juvonen wieder einen Schuss von Jan Urbas entschärfte, den Colt Conrad mit einem „no look“ Backhander vorbereitet hatte (15.). Dann durften die Gäste in Überzahl ran und es schepperte im Kasten von Leon Hungerecker. Tanner Kero schaltete schneller als Rayan Bettahar und schob den abgewehrten Schuss von Valtteri Kemiläinen zum 0:1 über die Linie (16.). Die Pinguins blieben weiter am Drücker, ohne sich ganz große Möglichkeiten erspielen zu können.
Auch im Mittelabschnitt blieb Bremerhaven am Drücker. Allerdings suchten die Kölner nun ebenfalls häufiger ihr Heil in der Offensive. Bennet Roßmy überraschte Janne Juvonen mit einem Versuch von der blauen Linie, doch diese Bewährungsprobe meisterte der Finne mit dem Schläger (22.). Den Fernschuss von Phillip Bruggisser und den Rebound von Miha Verlic bekam der Goalie weitaus stressfreier geklärt (23.). Als Gregor MacLeod sich von der blauen Linie in Erinnerung brachte, hatte Leon Hungerecker etwas Mühe (24.). Im Nachfassen entschärfte er aber nur eine Zeigerumdrehung später auch den Schuss von Frederik Storm (28.). Alex Friesen sich dann zu einer Unsportlichkeit verleiten, als er direkt vor Janne Juvonen abbremste und dem Goalie eine Schneedusche verpasste. Die brachte ihm und dem sich als Rächer aufspielende Brady Austin zwei Minuten Kühlbox auf Rezept der Referees Sirko Hunnius und Andre Schrader ein (30.). Überraschend fand der Versuch von Oliwer Kaski den Weg zum 0:2 ins Bremerhavener Gehäuse. Abschuss von der blauen Linie bei freier Sicht – der war für Leon Hungerecker nicht unhaltbar (32.). Keine Chance hätte er beim Knaller von Brady Austin gehabt, der an den linken Winkel klatschte und im Spielfeld blieb (34.). Die größte Chance für die Pinguins erlief sich Alex Friesen, doch einmal mehr ließ sich Janne Juvonen den Puck nicht ins Gehege schieben (35.). Ähnlich erging es Maximilian Kammerer, der Leon Hungerecker nicht bezwingen konnte (38.). Als sich gleich zwei Kölner nacheinander auf die Strafbank begeben musste, schlug es auch im Kasten der Haie ein. Einen Kracher von Phillip Bruggisser fälschte Colt Conrad in doppelter Überzahl zum 1:2 ab (40.).
Ludwig Byström eröffnete den letzten Durchgang mit einem satten Pfund, der seine Heimat wieder bei Janne Juvonen fand. Eine Provokation von Brady Austin ließ anschließend Ziga Jeglic aus der Haut fahren und endete mit einem Stockcheck an den Kopf von Maximilian Glötzl, den die Unparteiischen mit einer berechtigten Strafzeit bedachten (44.). Hatte die erste Hinausstellung im ersten Drittel bereits seine Spuren hinterlassen, erwies der Slowene seinem Team mit dieser Aktion erneut einen Bärendienst. Noch unsortiert vom Penaltykilling hebelten die Gäste mit einem Pass von Juhani Tyrväinen auf Maximilian Kammerer die Abwehr aus und erzielten das 1:3 (47.). Die Pinguins fanden die passende Antwort nur einen Minute später, als Alex Friesen die Scheibe vom rechten Bullykreis mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:3 versenkte (48.). Die Frackträger drückten anschließend mächtig aufs Pedal, ohne sich jedoch zu belohnen. Dagegen legten die Kölner mit zwei Kurzpässen die Bremerhavener Defensive trocken und stellten durch Patrick Russell auf 2:4 (50.). Dennoch gaben die Hausherren nicht klein bei, aber der Tabellenführer verteidigte die Führung auch ziemlich gekonnt. Nino Kinder hätte sein Tor machen können, doch schob er die Weitergabe von Bennet Roßmy nach einem diagonalen Zuspiel von Matthew Abt an der Kiste vorbei (57.). Auch als Leon Hungerecker seinen Arbeitsplatz für einen sechsten Feldspieler geräumt hatte, lag ein Treffer in der Luft. Phillip Bruggisser und Alex Friesen brachten das Spielgerät aber nicht durch das Bollwerk der Gäste. Und wenn – dann war da ja noch Janne Juvonen, der den Rest ablöschte (58.). Die letzte Möglichkeit hatte Bennet Roßmy am Schläger, doch auch er scheiterte am finnischen Tausendsassa aus dem Haifischbecken (60.).
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Karin und Norbert, die Rainis Blickwinkel vor dem Spiel mit einem liebenswerten Präsent überraschten! ???? |
Rainer |
gedruckt am 17.01.2026 - 10:32 |
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