| Rainis Blickwinkel |
| Pinguins gewinnen bei Schlusslicht Dresden 3:2 (0:0; 1:0; 2:2) |
| 07.01.2026 - 00:21 |
Das war nichts für Eishockey-Feinschmecker. Sei’s drum – die Fischtown Pinguins blieben auch im fünften Spiel in Folge siegreich und landeten einen knappen Erfolg in Sachsen. Mit unverändertem Line Up reichte eine solide Leistung zu drei Punkten.
Beide Mannschaften begannen behäbig und mit Problemen, in der Offensive Akzente zu setzen. Trotzdem mussten die Pinguins früh eine Strafzeit gegen Alex Friesen überstehen. In der 6. Spielminute warf dann Dane Fox die Scheibe zum Kasten von Schlussmann Leon Hungerecker, wo ausgerechnet Akito die Aktion scharf stellte und nur knapp am Ziel vorbeilenkte. Es dauerte eine Weile, bevor die Bremerhavener das Tor des Tabellenletzten in Gefahr brachte. Es war Andy Miele, der das Spielgerät zu Colt Conrad zirkelte und dieser mit einer Direktabnahme Keeper Janick Schwendener prüfte (11.). Kurz darauf schob sich Maxim Rausch wie ein lateinamerikanischer Tänzer in eine aussichtsreiche Position, doch der Dresdner Goalie war abermals auf dem Posten (14.). Kurz vor dem Pausentee wurde es nochmal heiß vor dem Gehäuse der Eislöwen. Andy Miele spielte Doppelpass mit Phillip Bruggisser, verpasste aber den Führungstreffer. Auch Nico Krämmer bekam den Puck anschließend nicht über die Torlinie (19.).
Auch im zweiten Durchgang agierten die Norddeutschen kalt wie ein Fisch, erzeugten jedoch mehr Gefahr vor der gegnerischen Kiste. Bennet Roßmy setzte die Scheibe aber direkt auf den Körper von Janick Schwendener (22.). Das Screening von Bennet Roßmy und dem Dresdner Oliver Granz nutzte Rayan Bettahar aus dem linken Bullykreis zum 1:0. Begünstig wurde der Treffer aber von einem nicht geahndeten Foulspiel Colt Conrads an Austin Ortega im vorangegangenen Angriff der Gastgeber (26.). Eine umgehende Antwort hatte C.J. Suess, doch der traf nur den Außenpfosten (27.). Austin Ortega probierte es dann mit einem Backhander in der kurzen Ecke, doch Leon Hungerecker ließ sich nicht überwinden (33.). Auch die Hinausstellung von Matthew Abt überstanden die Bremerhavener unbeschadet. Just, als das Team von der Unterweser wieder vollzählig war, marschierte Ziga Jeglic von der rechten Seite kommend vor die Dresdner Kiste, versäumte aber den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss (38.). Die Unparteiischen Marc Iwert und Kilian Hinterdobler förderten mit einer Strafe gegen Jan Urbas ein weiteres Mal das Penaltykilling der Pinguins, was auch wieder erfolgreich war (40.).
Umso besser, dass die Frackträger gleich die erste Möglichkeit in numerischer Überzahl nutzen konnten. Zwei kurze Pässe von Akito Hirose und Ziga Jeglic, das reichte zur Zubereitung des trockenen Strahls von Miha Verlic zum 2:0 in die rechte Ecke (44.). Di Norddeutschen wechselten in den Verwaltungsmodus, während die Dresdner sich noch nicht mit der drohenden Niederlage anfreundeten. Ihre Bemühungen waren von Erfolg gekrönt, als Andrew Yogan mit einem Rebound zum 2:1 einnetzte (44.). Die Frackträger verstärkten kurzzeitig das Pressing und nach einem Scheibengewinn durch Nico Krämmer gelang Christian Wejse nach Querpass von Maxim Rausch das 3:1 (53.). Die Pinguins kontrollierte das Spiel bis zur Strafzeit gegen Matthew Abt (57.). Die Hausherren zogen alle Register und ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler. In doppelter Überzahl feuerte Emil Johansson die Scheibe zum 3:2 in die Maschen (58.). Am Ende blieb es beim knappen Sieg der Bremerhavener, die keine starke Leistung boten aber mit einer Portion Coolness drei wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs einfuhren.
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Rainer |
gedruckt am 08.01.2026 - 14:07 |
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