Hinweis
Diese Seite stellt keine Konkurrenz zur offiziellen Homepage der Pinguine dar, sondern versteht sich als Schaufenster des "blauen" Fanclubs in Bremerhaven. Verantwortlich für die redaktionellen Inhalte sind Rainer Leich und Tim Hryzyk
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EFC „Crazy Pinguins“ – der blaue Fanclub des REV
Wer sind denn die „Blauen“ dort…? – „Keine Ahnung…!“ Diese Frage und weitere Ausdrücke der Verwunderung machten im Januar 1999 im Eisstadion die Runde. Gemeint waren 14 Mitglieder des neuen Fanclubs „Crazy Pinguins“, die soeben den Entschluss gefasst hatten, mit ihrer Gründung eine weitere Belebung in der Fangemeinde zu bewirken. Schon mit der Farbwahl des Fanclubbanners dokumentierten die „Crazy Pinguins“ ein wenig Verrücktheit.
Schon recht bald ließen die „Blauen“, wie der Fanclub auch von einigen gern genannt wird, Taten sprechen. Die etwas eingeschlummerte Unterstützung der Fischtown Pinguins bei Spielen in der Fremde wurde durch die Organisation von Busfahrten neu entfacht. In modernen und bequemen Reisebussen zu einem moderaten Preis, folgen die REV-Anhänger ihren Lieblingen auch heute noch zu den Schauplätzen, um ihnen der „sechste Mann auf dem Eis“ zu sein. Eine besondere Erwähnung verdient die Abenteuertour nach Garmisch-Partenkirchen 2001, deren Rückfahrt sage und schreibe 16 Stunden dauerte. Einsetzender Schneefall, ein technischer Defekt und busfahrerische „Stunts“ sorgten für die abwechslungsreiche Untermalung dieser Auswärtsfahrt. Einen weiteren Meilenstein setzten die „Crazy Pinguins“ am 21.11.2003, als – man höre und staune – 6 Fanbusse des REV Bremerhaven am Pferdeturm vorfuhren und eine wahre „Völkerwanderung“ dokumentierten.
Nicht nur auf Deutschlands Straßen kennen sich die „Verrückten“ bestens aus. In einer Gemeinschaftsproduktion mit der REV Spielbetriebs GmbH gelang ihnen 2004 ein wahrhaftiger „Sonderzug-Marathon“. In einer schweißtreibenden Aktion schafften es die Organisatoren um Sportwart Alfred Prey, zehn (!) Wagons einschließlich Gesellschaftswagen auf die Schiene zu bringen. Eine Leistung, die selbst die erprobte Deutsche Bahn AG derart verwirrte, dass sie selbst kurz vor Abfahrt des Zuges keine genauen Angaben über Zusammenstellung und Administration des Zuges machen konnte. Dies, wie auch der Umstand eines unbeheizten Wagons, konnte die Feierlaune der REV-Anhänger nicht bremsen. Der Sonderzug „Essen raid 2004“ wurde zu einem Erlebnis der Superlative und wird nur schwer zu toppen sein.
Ein Novum schuf der Fanclub mit der „Dauerkartenaktion“, bei der Jahr für Jahr die Möglichkeit besteht, bereits in der zweiten Saisonhälfte eine Dauerkarte für die nächste Spielzeit in bequemen Raten anzusparen. Im Startjahr erwarben 90 Prozent der Teilnehmer erstmalig eine Saisonkarte der Pinguine. Obgleich die bequeme Ratenzahlung und die Möglichkeit eines Mengenrabattes genug der Anreize sein müssten, garniert der Fanclub um ihren Vorsitzenden Rainer Leich die Aktion zusätzlich mit einer Sonderverlosung. Als Hauptpreis winkt hier eine vom Fanclub organisierte Auswärtsfahrt incl. Eintrittskarte für zwei Personen. Auch die Wahl eines „Pinguin des Monats“ ließ der Fanclub wieder aufleben. Der Überflieger des jeweiligen Monats wird von den Internetusern gewählt und vor der Ehrung zu einem Interview gebeten.
Bundesweit hat sich der Fanclub, der im vergangenen Jahr sein fünfjähriges Bestehen feierte, einen Namen gemacht. Freundschaften bestehen in alle Himmelsrichtungen der Republik. Stellvertretend müssen Städte wie Bayreuth, Memmingen, Lindau, Ravensburg und Weißwasser genannt werden. Selbst über die nördliche Bundesgrenze hinaus, zum dänischen Vojens, werden freundschaftliche Kontakte gepflegt. Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich jedes Jahr das Zeltlager der „Crazy Pinguins“, das zeitgleich mit dem Saisoneröffnungsturnier der Fischtown Pinguins aufgeschlagen wird. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland reisen Eishockeyfans an die Unterweser, um mit Gleichgesinnten den Beginn der „fünften Jahreszeit“ zu feiern.
Natürlich dürfen weitreichende Initiativen der „Crazy Pinguins“ nicht unerwähnt bleiben. Der Fanclub engagierte sich ohne Vorbehalt für die zwingend erforderliche Bereitstellung einer neuen Eissporthalle, um den Eissportstandort Bremerhaven zu sichern. Neben einer Unterschriftenaktion und diversen Gesprächen mit führenden Regionalpolitikern, unterstützten die „verrückten“ Pinguine auch einen Demonstrationszug zu den Stadthäusern in Bremerhaven und in der Innenstadt, um den politischen Entscheidungsträgern mit Nachdruck die Problematik Eishalle zu verdeutlichen.
Innerhalb des Fanclubs wird auf eine lockere Atmosphäre geachtet. Gesellschaftliche Veranstaltungen beleben nicht nur zusätzlich die „Eiszeit“, sondern überbrücken auch die tristen Sommermonate. Eine Erlebnistour nach Tossens, eine Reise zum Trainingslager der Pinguine nach Dänemark und Fahrten zum Hamburger Fischmarkt bilden wohl das Gerüst der Events. Aber auch Dart- und Kickerturniere, Grünkohlwanderungen und Grillparty’s sorgen für willkommene Abwechslungen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl festigen. Außerdem darf ein funvoller Bowlingabend einmal pro Jahr auf keinen Fall fehlen.
44 Mitglieder können sich zurzeit „Crazy Pinguin“ nennen. Eine Mitgliederzahl, die sich aus einer gleichmäßigen Zu- und Abwanderung gebildet hat. Der Fanclub „Crazy Pinguins“ registriert auch deshalb eine ruhige Mitgliederbewegung, weil Wert auf Zugehörigkeit aus Überzeugung, nicht als Modeerscheinung gelegt wird. Karteileichen und stille Beitragszahler stehen nicht im Fokus der Fanclubphilosophie.
Vorsitzender
Rainer Leich
Stellvertreter
Karl-Heinz Dohrmann, Udo Krakow, Hans-Herbert Köchy
Kassenwart
Melanie Steffens
Stellvertreter
Robert Krakow
Verbindungsaufnahme:
Fanclub „EFC Crazy Pinguins“
Rainer Leich
Sonnenweg 19, 27619 Schiffdorf-Sellstedt
Tel.: 0170-5314227
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