Wieder eine mit 4.767 Zuschauern ausverkaufte Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz. Von der Papierform eine klare Sache für die Fischtown Pinguins, doch der Tabellenvorletzte machte es den Hausherren mit der Unterstützung von etwa 300 Fans sehr schwer und belohnte sich mit einem Punkt. Chefcoach Alexander Sulzer konnte die Formation vom Freitag aufbieten, während sein Gegenüber Stefan Nyman mit Eric Cornell und dem „Gehirn“ der Roosters Daniel Fischbuch zwei schmerzhafte Ausfälle zu beklagen hatte.
Und die Gäste aus dem Sauerland hatten schon nach wenigen Sekunden die erste gute Möglichkeit. Leon Hungerecker, der nach seinen starken Auftritten zuletzt wieder zwischen den Pfosten stand, entschärfte die Gefahr (1.). Dann war es Matthew Abt, der sich vor das Iserlohner Tor schob, aber an Goalie Andi Jenike scheiterte (2.). Etwas zu ungenau platzierte Andy Miele seinen Backhander, der das Ziel deutlich verfehlte (4.). Beide Mannschaften agierten physisch stark und hohem Pressing, was frühe Scheibenverluste zur Folge hatte. Deshalb probierte es Henrik Törnqvist aus der Distanz, doch Leon Hungerecker ließ nichts anbrennen (8.). Eine Minute später machte Rayan Bettahar es ihm nach, zielte aber direkt auf den Rumpf von Andi Jenike (9.). Die Bremerhavener erwischten aber nun einen Lauf und waren dem Führungstreffer nahe. Alex Friesen und Nico Krämmer gelang es jedoch nicht, die im Torraum freiliegende Scheibe hinter dem Iserlohner Schlussmann abzulegen (11.). Anschließend sah sich Colin Ugbekile gezwungen, einen Bremerhavener regelwidrig zu stoppen und den Gang in die Kühlbox anzutreten (13.).
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