Das war ein richtig gutes Auswärtsspiel beiden Mannheimer Adlern. Dass das Team von Alexander Sulzer am Ende trotzdem mit leeren Händen dastand, lag an individuellen Fehlern und einer Portion Naivität. Bis 12 Minuten vor Schluss führten die Pinguins mit 3:2, ehe die Kurpfälzer das Ruder noch herumdrehten und einen glücklichen Sieg landen konnten. Christian Wejse fehlte nach seinem erlittenen Wirkungstreffer am Freitag. Dafür feierte Nicholas Jensen in der vierten Reihe sein Comeback.
Der Tabellenzweite erwischte einen Start nach Maß. Auch wenn Marc Michaelis frei vor Leon Hungerecker am Bremerhavener Keeper scheiterte – ein Ausrufezeichen war es in jedem Fall (1.). Akito Hirose meldete vorsichtig Ansprüche der Norddeutschen an, doch sein Versuch bei freier Sicht war für den ehemaligen Küstenlümmel Maximilian Franzreb keine ernstzunehmende Prüfung (3.). Etwas mehr Dampf hatte der Handgelenkschuss von Brendan O´Donnell, der wenig später über die Fanghand hinweg zum 0:1 hinter Leon Hungerecker einschlug (5.). Nicht vom Glück verfolgt war Nino Kinder, dessen Abschluss aus der Drehung nur knapp das Ziel verfehlte (7.). Als Maximilian Franzreb seine Position verlor, blieb es bei einem Körpertreffer durch Ross Mauermann (12.). Sogleich sorgten die Hausherren wieder für Gefahr, aber den Blueliner von Nicolas Mattinen entsorgte Leon Hungerecker fachmännisch (14.). Wieder war es auf der Gegenseite Nino Kinder, der sich geschickt durch die Mannheimer Abwehr schlängelte, es allerdings an Genauigkeit mangeln ließ und die Scheibe den rechten Knick verfehlte (16.).
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